
Ein Andon-Board visualisiert in der schlanken Produktion aktuelle und relevante Kennzahlen für die Mitarbeiter und Führungskräfte. Geschehen kann dies am Ort der Wertschöpfung, aber auch in den Büros. Dadurch wird der Kontakt des Managements zum Gemba gehalten. Mit oee.ai kann mit wenigen Handgriffen und zu geringen Kosten an jedem Ort der Fabrik ein Andon-Board installiert werden.
Andon-Board als Management-Werkzeug
Andon ist eine Methode des visuellen Managements und Bestandteil des Toyota Produktionssystems bzw. der schlanken Produktion. Ein Andon-Board soll einfach und selbsterklärend sein sowie eine Unterstützung für die Prozesssteuerung darstellen.
Taiichi Ohno, der Begründer der Lean-Philosophie, beschreibt in seinem 1978 erschienenen Buch “Toyota Production System” das Andon-System wie folgt:
“When one looks up, the andon (the line stop indication board) comes into view, showing the location and nature of trouble situations at a glance.”
Im Laufe der Zeit hat sich Andon immer mehr zum Info-Board für alle prozessbeteiligten Mitarbeiter entwickelt. Auf dem Board werden Statusinformationen bezüglich der aktuellen Lage in der Produktion wie beispielsweise die Anzahl produzierter Einheiten am Tag oder pro Stunde, der Grad der Liefertreue zum Kunden oder die kummulierte Höhe des Rückstandes angezeigt. Auf diese Weise sind sich alle Prozessbeteiligten der aktuellen Lage bewusst – und können entsprechend handeln.
Andon zur OEE-Visualisierung
An dieser Stelle setzt oee.ai an. Bei installierten oee.ai Sensoren kann jeder internetfähige Fernseher oder jedes Computer-Display zu einem Andon-Board werden. Auf diese Weise kommen folgende Informationen an jeden Ort:

Das Board zeigt auf einen Blick, wie die Anlage in der laufenden Woche gelaufen ist. Ganz oben steht der aktuelle Status – hier die Meldung, dass momentan keine Verluste offen sind.
Darunter liegen die Kennzahlen: OEE 57,3 Prozent, aufgeschlüsselt in Verfügbarkeit 86,6 Prozent, Leistung 66,2 Prozent und Qualität 100 Prozent. Daneben die Stillstände – sieben Ereignisse mit 11:31 Stunden, komplett ungeplant. Rechts der Vergleich von Soll und Ist: 86:08 Stunden mögliche gegen 74:37 Stunden tatsächliche Produktionszeit, 313.390 gegen 207.333 mögliche beziehungsweise tatsächlich produzierte Stück. Das Pareto darunter beantwortet die entscheidende Frage: Wo geht die Zeit hin?
Organisationsprobleme mit 4:52 Stunden und Pausen mit 4:22 Stunden machen zusammen bereits 80 Prozent der Verfügbarkeitsverluste aus. Alles Weitere – Qualitätsmängel, fehlendes Rohmaterial, Magazinfehler – fällt dagegen kaum ins Gewicht.
Genau das ist der Punkt eines Andon-Boards: Es sagt nicht nur, dass die OEE bei 57 Prozent liegt, sondern zeigt im selben Bild, an welchen zwei Themen sich die Arbeit lohnt.
Was jetzt?
Wir haben Dein Interesse geweckt. Kontaktiere uns unter info@oee.ai oder ruf uns an: +49 (0)241/401 842 75. Wir stellen Dir gerne für eine Testperiode oee.ai Sensoren und einen Zugang zum Analysecockpit zur Verfügung. Erst danach entscheidest Du dich. Auch an dieser Stelle sind wir einfach!